Frank Baier -Liedermacher und Liedersammler- lebt seit 1949 als „Pottpoet" und „Ruhrgebietsbarde" im Ruhrgebiet. Seine Wurzeln liegen in Essen. Mitte der 1970er Jahre zog Frank Baier in den Duisburger Arbeiter-Stadtteil Bruckhausen. Dort begann auch seine Auseinandersetzung mit der Geschichte der Bergarbeiter-Bewegung, ihrer Literatur und ihren Liedern.
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Artikelnummer: 1CD89011-2
CD,
2004
18,95 Euro
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Er sammelte historische Musikaufzeichnungen und Texte, interviewte noch lebende Arbeitersänger und zeichnete ihre Darbietungen auf Tonträger auf. Baier vertonte historischen Texte neu Zu diesen Arbeiter-Dichtern gehörten neben Heinrich Kämpchen (1847–1912) auch die Bergleute Johannes Grohnke und Johannes Leschinski, die ihm nach seiner Aussage besonders eindringlich über die Kämpfe der Roten Ruhrarmee im März 1920 berichteten und eigene Lieder vorsangen.
Dieser Arbeitsschwerpunkt schlug sich 1978 nieder in der LP Mein Vater war Bergmann. Sie entstand in Kooperation u. a. mit der Liedermacherin Fasia Jansen, dem Bandoneonorchester Gut-Ton und dem Kasseler Hochschuldozenten Manfred Voss.Ein Klassiker der "Lieder im Ruhrgebiet"! Eingeschlossen "über Tage" eine Rotte von Hauern, Sammlern und Sängern der 70-er aus dem Ruhrgebiet :u.a.